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Oldtimergutachten/Kurzgutachten

An unserer Prüfstelle in Radolfzell erhalten Sie die Untersuchung gemäß § 23 StVZO.

Alte Liebe rostet nicht: Etwa 600.000 Autos besitzen in Deutschland Oldtimer-Status (Stand 2020), der am H-Kennzeichen zu erkennen ist. Die Zahl der Liebhaberstücke nimmt seit Jahren zu. Von 2010 bis heute hat sich der Bestand sogar mehr als verdreifacht.

Die Bandbreite der historischen Fahrzeuge reicht von deutschen Urgesteinen wie dem VW-Käfer und Opel Kadett bis zu Exoten wie dem Ferrari Dino 208 oder Ford Mustang.

Für die meisten Oldie-Besitzer ist der Wagen Hobby und Leidenschaft zugleich. Nur selten handelt es sich bei den Autos um Spekulationsobjekte. Doch aus verschiedenen Gründen ist es hilfreich, ein Oldtimer-Gutachten bzw. ein Wertgutachten in der Hand zu haben.

Oldtimer-Besitzer haben die Wahl, ein kurzes oder ein ausführliches Gutachten zu ihrem Fahrzeug erstellen zu lassen. 

Sie unterscheiden sich – wie der Name sagt – in ihrer Ausführlichkeit und dem Preis. Wir stellen beide Varianten kurz vor:

Kurzgutachten oder kleines Gutachten

Bei dem weniger detaillierten Kurzgutachten muss der Besitzer des Fahrzeugs mit diesem zum Sachverständigen (beispielsweise GTÜ, Dekra, TÜV, Classic-Data, etc.) fahren. Dieser bewertet den Zustand des Oldtimers von außen und lässt sich alle relevanten Daten wie zu Umbauten und Mängeln des Wagens geben.

Anhand der vorliegenden Daten und dem äußerlichen Erscheinungsbild gibt der Sachverständige dem Klassiker eine Zustandsnote. 

Diese reicht bei Oldtimern von 1 wie „makellos“ bis 5 wie „restaurierungsbedürftig“, wobei 1 selten ist, da sie dem Zustand eines Neuwagens entspricht. Zusätzlich schätzt der Experte den Wert des Autos unter Berücksichtigung der Zustandsnote und der Marktsituation.

Ausführliches Gutachten

Bei dem ausführlichen Gutachten kommt der Sachverständige zum Fahrzeug oder den gewünschten Ort. Dort begutachtet er zunächst die Fahrgestellnummer, den Motor (handelt es sich um das Original?) sowie die Dokumente, die die Historie des Autos nachzeichnen. Von Interesse sind beispielsweise alte Kaufverträge und Wartungshefte.

Anschließend prüft er das Fahrzeug von außen, misst die Dicke der Lackschicht, sucht nach Kratzern und Rost und begutachtet den Unterboden. Innen sucht hält er Ausschau nach Wasserflecken, die auf eine Undichtigkeit hindeuten.

Im nächsten Schritt erfolgt die Prüfung der Funktionstüchtigkeit des Oldtimers. Dabei überprüft der Sachverständige von der Abgasanlage (bei Fahrzeugen nach 1969 im Rahmen einer ASU) über die Bremsen und den Motor bis zum Getriebe und dem Fahrverhalten sämtliche Komponenten und Parameter.

All das fließt am Ende in eine ausführliche Bewertung ein, die lückenlos durch Fotos, zum Beispiel den Armaturen oder dem Unterboden dokumentiert ist. Wie beim Kurzgutachten gibt der Sachverständige dem Oldtimer eine Zustandsnote von 1 bis 5 und beziffert seinen Wert.

Wichtig für eine hohe Bewertung ist der möglichst ursprüngliche und technisch wie optisch einwandfreie Zustand des Autos. Umbauten müssen zeitgemäß sein, Ersatzteile original. Idealerweise sind hier sämtliche Belege von durchgeführten Reparaturen und Restaurationsarbeiten vorhanden. 

Was kostet ein Oldtimer-Gutachten?

Die genauen Kosten für das Anfertigen eines Oldtimer-Gutachtens richten sich nach seinem Umfang sowie dem beauftragten Sachverständigen. Günstig sind Kurzgutachten: Die Preise für die kurze Einschätzung des Fahrzeugwertes beginnen bei etwa 150,- Euro.

Ausführliche Gutachten sind naturgemäß teurer. Für eine umfangreiche Expertise müssen Besitzer eines historischen Fahrzeugs mit Kosten zwischen 400,- und 600,- Euro rechnen – bei sehr kostbaren Autos auch darüber.

Einige Sachverständige verlangen 0,5 Prozent des Fahrzeugwertes. Experten empfehlen ein Kurzgutachten erstellen zu lassen bis zu einem Wert von 40.000 Euro oder wenn die Versicherung es verlangt. Erst darüber lohne sich das Anfertigen eines ausführlichen Oldtimer-Gutachtens, heißt es in Fachkreisen.

Tipps für Ihr Oldtimer-Gutachten

  • Stellen Sie vor dem Termin für das Gutachten alle Unterlagen zusammen. Eine lückenlos nachweisbare Historie des Autos erhöht seinen Wert erheblich.
  • Lassen Sie alle zwei Jahre eine neue Kurzbewertung anfertigen. Durch diese bleiben Sie über den Wert Ihres Oldtimers auf dem aktuellsten Stand.
  • Das Beauftragen eines Gutachters lohnt sich auch beim Kauf eines Oldtimers. Er kann den Wert des Autos, mit dem Sie liebäugeln, beziffern und Sie davor bewahren, zu viel auszugeben.
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